Verspäteter Matchbericht aus Auf und Davos

Verspäteter Matchbericht aus Auf und Davos

 

S’Team OneZwoi vs. Davos -> Sieg nach Verlängerung

 

Aufstellung: -> Position es waren alle Flügelstürmer links

 

Die Legende „oftmals kopiert, nie erreicht“ Tanzbär Resi, The Bettschelor, Revisor-Marco, Dietwil‘s Strongest-Fisherman Am Hof, Flügelflitzer Mike, Voueweider Dundee (das Kroki wurde erlegt), Steff Panther, Penaltywalter Zenga, El Masseur, Hubersson, Füechter’s Caipicarinho, Giger Buffon, Strategen-Chregu, Bob Blesi, Alfie Tacata Schteimä, Dr. Dani W. Schlittle, Zuki’s hoffnungsvoller Nachwuchs – Freunde müsst Ihr seinJ, El Capitano Lutherking, Rüschü Rüstü, MG Dietwil Rempi, Gemeinde Dietwil war auch vertreten -> die haben ja einen Vogel (Wortspiel, nicht falsch interpretieren), Hauden Lukas, El 6.

 

Leicht verspätet der Bericht der Reise ins Steinbock- und Murmeltierland…11. Januar 2013 um 07.30 traf man sich beim Kirchenplatz auf Gemeindegebiet von Dietwil. Die Vorhut um das Bündnerland zu erkunden, offenkundig fröhlich und gutgelaunt machte sich Richtung Auf und Davos. Bereits in Sins-Migrolino hatte der Fahrplan vorgesehen Halt zu machen. Getankt, gestärkt gings dann definitiv Richtung Calanda und Bündnerfleisch-Degustationen. Bereits auf dem Weg, wurde dann auch ein Tschätt auf „Whodown“ (Interpretation frei wählbar) eingerichtet. So dann bereits die ersten Daten und Informationen ausgetauscht wurden. Viele Mottos würden zu unserem Ausflug passen:

 

Hilfe, ich bin Düeteler holte mich aus dem Bolgen-Plaza raus… Davos sucht den Düeteler Star… The Bettschelor und die Düeteler Spatzen… Resi sucht Board… Kassensturz… Meine Ex ist eine Bar… Kafi und Zwätschge, ein unzertrennliches Paar… usw…

 

Auf jeden Fall gings Schwupps und wir waren im Calandawassertal und sobald eingecheckt in unserer Bude inmitten heiterem Trubel mit Jubel. Schnell gings und ab aufs Horn von Jakob. Neuer Schnee empfing die Carver und Boarder. Andere gingen direkt ins Menü. Nach einigen Abfahrten ging es ab zum Mittagessen, wo dem Wunsch entsprochen wurde sich von einer weiblichen Bedienung die Getränke und das Essen zu bringen.

 

Einige weiter ab auf die Piste, andere kurzes Gekraxel auf die grösste Seilbahngondel oder was auch immer und runter über Ischi Alp ins Tal. Die Pistenrowdies sobald sich einig Töne Jazz antaten und sich im Crocodile Dundee imitieren versuchten. Das Krokodil trug jedoch nur Karies davon und wurde zur Pflege gerade in Ruck und Sack gepackt. Recht lustiges tat sich jeweils bereits im Tschätt ab. Die Nachzügler noch weit und breit nirgends, damit die Truppe vervollständigt wurde. Im Tal unten versuchten sich paar Jungs in Rach der Restaurantsucher, wiederum die anderen fröhnten immer noch dem Jazz und gingen Richtung Bolgen der Schanze. So langsam „tschättete“ es, dass sich die Nachhut langsam aufmachte Richtung Davos. Die 4 Mohikaner, die Rach losschickte fanden es wäre nun auch an der Zeit die Bolge zu schanzen und trafen dort die Major-Truppe Tom völlig losgelöst. Zum Erstaunen waren wir in der Bolge nicht mehr vollständig, denn es gab schon gestrichene Segel in der alten Post.

 

Nun dann, war ja mal ein guter Anfang und der Abend starb noch nicht jung. Ausser die Akkus vielen der Höhenluft später dann der Reihe nach zum Opfer. So konnte man sich nochmals umziehen, direkt weiter sowie nach und nach füllte sich das Takeshische Castle der alten Post und leerte sich alsbald wieder. Vollzählig an Board, aber nicht alle auf Deck traf man sich vornehmlich bei Tina im Carlos, in der Ex-Bar, beim Pizzaessen oder dann wieder in der alten Post beim Massenschnorcheln unter Schnee bedeckter Hütte…. Lustig war’s und einige gingen gespannt wie ein Pfeilbogen ins Bett und freuten sich am folgenden Tag immer noch Auf und In Davos zu sein.

 

Teil 2 - mögliche Mottos, Dr. Schlittle… Täglich grüsst der Gemschbock…, Wenn der Resi zweimal an der Ex-Bar klingelt… Wenn der Schteimen voller Geiger hängt… Kari und die Handschuhände – Im Tal der toten Schlitten… Holundertee mit Blüte, 4 Eiswürfel für ein Cavaluja… Steht der Moscht hölt das Eis…!

 

Auch Tag zwei ist nicht zu verachten. Die Bettruhe am Vortag sprich -Morgen startete man flexibel zwischen 19.00 Uhr bis 5.00 Uhr. Halt je nach Tankfüllung und Batteriestand. Der Doppelpass am z’Morgebuffet wurde auch ordentlich trainiert. Danach schieden sich die Geister, die wir riefen in 2 Lager. Man ging Entweder zum Jakob aufs Horn oder ging ins Tal der toten Schlitten. So ging jeder seine Wege, die Trennung war schmerzhaft. Doch jeder konnte sich auf seine Art erholen um wieder Anlauf zu nehmen für die nächsten Reisestrapazen durch den Abend oder auch Nacht.

 

Uns einer hatte sich da bereits einigermassen als halbe Stadtgrösse etabliert. Überall wo man hinkam, lächelte man uns zu und begrüsste uns einer mit Namen. Was dazu führte, dass am Sonntag die diversen Utensilien zum Skifahren überall eingesammelt werden konnte. Die Leute in Davos waren so nett, dies freundlicherweise ohne Depot aufzubewahren und am Folgetag ohne Kosten wieder abzugeben.

 

Aber der Reihe nach, der Samstagvorabend fing dann gemächlicher an als der Abend am Vortag. Auch durch den Tag hielt sich der eine oder andere mehr zurück. Dr Schlittle und die Schlitteldüeteler waren immer noch im Tal der toten Schlitten am Rinerhorn. Die anderen gingen in den Rapperswiler-Zoo der in der Eishalle von Davos gastierte. Wiederum andere vertrieben sich die Zeit beim Bolgen am Plaza oder in Tina’s Carlos. Wieso heisst die Bar eigentlich Carlos? Und nicht Tina’s? Tina’s Bar entpuppte sich dann alsbald als Düetel-City und war der Treffpunkt für alle gestrandeten Rüüsstaler im Calandaland.

 

Nach dem auf Pixel gedrückt wurden, Essen verdrückt, sich etliche Robin Hood’s am Dart versuchten verzettelte sich die Gemeinschaft wieder in verschiedene Lokalitäten. Im Keller liessen sich einige nieder, die genug Platz benötigten um sich quer über die Theke mit Eis zu beschmeissen. Aber die Aussicht auf die Hindernisse dazwischen waren von Kunsthistorischer Relevanz. Andere zogen direkt zur Ex-malüberfüllten Bar, die auch bekannt ist durch Anwesenheit von Emmentaler-Hockeykultknebler. Ich weiss nicht, ob es noch Jünger gab die dem „Pöschtli“ frönten oder einfach dem roten Licht nachgingen (nein, an dieser Stelle sei vermerkt und es gibt kein Interpretationsspielraum – ds Rotliechtli ist eine handelsübliche Bar ohne überteuerten Prosecco -> www.rotliechtli.ch). Auch im Casino verlor man sich und einige wertvolle Scheine, die man auch sonst bündig loswurde! So dann ging man früher oder später wieder in die Alte Post zum Massenschnorcheln unter Schnee bedeckter Hütte…

 

Ruckzuck war Sonntagmorgen, Zeit auszuchecken, Gepäck im Auto verstauen und nochmals zum gemütlichen Kaffeetratsch im Bolgen zur Schanze anzutreten. Die Bar wurde wie ein Burg rundum eingenommen und geentert. Man erzählte sich lustige Geschichten um Verpasstes zu erfahren oder die Terminologie des Vortages wieder einordnen zu können. Vom Heisshunger gepackt, wurde Süppchen, Frites mit Beilage bestellt. Nach und nach war man auch wieder Calandawasser-tauglich und die „Mitfahrer“ liessen es sich nicht nehmen sich nochmals locker, flockig zur bevorstehende Abfahrt und zum gelungenen Wochenende zu gratulieren. Auch dieser Teil war richtig amüsant und nicht alle waren „Rüstig“ genug dieses Beisammensein wirklich geniessen zu könnenJ

 

Hiermit besten Dank der Organisatoren dieses Weekends. War wirklich toll, hoffen wir das wir nächstes Jahr mit ähnlichem Aufgebot dabei sind… Cheers und immer daran denken, das Rührwerk aus dem Kaffee zu nehmen. Denn sonst ist man anscheinend ein Äntlibuecher (was das auch immer heissen mag…hehe)…

 

(Quelle: äääuuuuääääJ)