Team One - Resultat entspricht nicht dem Gezeigten

Resultat entspricht nicht dem Gezeigten

Luzerner SC - FC Dietwil 5:1 (1:0)

 

Beim zweitrunden Cupspiel, gegen einen Gegner der auch nicht wunschgemäss aus den Startlöchern in die Saison gestartet war, wollten die Süess / Wagner Jungs den Schalter wieder auf Sieg umstellen. Die schlussendlich (zu) hohe Niederlage entsprach nicht dem Gezeigten.

 

Den ersten Akzent setzten die Dietwiler. Einen gut ausgelösten Angriff endete mit einem leicht zu steilem Anspiel auf Armend Ganaj, der den ominösen Schritt zu spät kam. Aber schon in der 13. Minute die Führung der Luzerner. Ein Freistoss aus 35 Metern. Der LSC Schütze haute drauf und sah seinen Flatterball ins weite Eck zum 1:0 fliegen. Die Gäste mussten sich von diesem Schock erst erholen. In der Folge liessen die Dietwiler den Einheimischen zu viel Spielraum, was sich in der 20. Minute beinahe gerächt hätte. Der Luzerner Abschlussversuch knallte von der Latte ins Feld zurück. Je länger das Spiel dauerte, vermochten die Gäste sich wieder zu fangen und gestalteten das Spielgeschehen sehr ausgeglichen. In der 42. Minute lenkte Adi Vollenweider mirakulös einen LSC-Knaller über die Latte. Kurz vor der Pause dann ein Dietwiler Freistoss aus 20 Metern. Armend Ganaj nahm Anlauf und sah seinen flach an der Mauer vorbei geschossenen Knaller vom Pfosten zurückprallen.

 

2. Halbzeit nach 15 Minuten entschieden

 

Wieder nahmen sich die Süess / Wagner Jungs viel vor für den zweiten Umgang. Aber schon in der 52. Minute die Ernüchterung. Ein LSC Freistoss aus 25 Metern. Die Dietwiler Hintermannschaft kann klären aber nur bis zum Einheimischen Stürmer der aus 20 Metern abzieht und unhaltbar ins Lattendreieck zum 2:0 trifft. In der 60. Minute die regelwidrige Vorentscheidung. Freistoss LSC. Der noch unerfahrene Schiri pfeifft und schickt die Gäste auf die 9.15 Meter zurück. In der Zwischenzeit, ohne das der Schiri das Spiel wieder frei gegeben hatte, spielten die Einheimischen den Ball in den Sechzehner. Als der Schiri das Spiel frei gab, waren die Luzerner schon an den verdutzten Dietwiler vorbei und konnten zum 3:0 einschieben. Gemäss Reglement ein klarer Schiedsrichter-Fehlentscheid. Die Gäste hätten sofort Protest einlegen können und hätten, gemäss dem Schiri-Inspitient (Name und Person dem Schreiberling bekannt), Recht bekommen und das Spiel hätte wiederholt werden müssen. Nichts desto Trotz, das Spiel war entschieden. Die Tore in der 64. Minute auf einen klassischen Konter zum 4:0 und 67. Minute zum 5:0 waren nur noch Resultatkosmetik. In der 69. Minute dann der Ehrentreffer der Dietwiler durch Pascal Kuchling.

 

Fazit:

 

Cup-Aus der Oberfreiämter in der zweiten Runde. Das Wettkampfglück war ganz klar auf der Seite der Luzerner. Die ersten beiden Tore resultierend aus „Sonntagsschüssen“, das dritte Tor ganz klar regelwidrig. Das junge Süess / Wagner Ensemble wird auch diese Tiefschläge verkraften und den Fussballgott wieder auf ihrer Seite haben. Jetzt gilt es volle Konzentration auf die kommenden Aufgaben in der Meisterschaft. Das Team One ist jetzt gefordert den ersten Dreier einzufahren. Am kommenden Sonntag 15.00 in Muotathal gilt es wieder ernst.

 

Spieltelegramm:

Sportanlage:           Hubelmatt, Luzern

Schiedsrichter:        Zihlmann

Zuschauer:             80

Tore:                      13. 1:0, 52. 2:0, 60. 3:0, 64. 4:0, 67. 5:0, 67. Pascal Kuchling 5:1.

 

Aufstellungen:

 

FC Dietwil:

Adi Vollenweider; Marco Zurkirch, Steffen Wallochny, Adi Confortola, Luca Stephan; Fabian Stephan (56. Dionys Völker), Oli Blesi (72. Noah Hertzog), Christoph Vogel, Raphael Kuchling; Armend Ganaj (79. Jory Sjardijn), Pascal Kuchling.

 

Ersatz: Kevin Buholzer (TH), Kari Feuchter, Manuel Kuchling

 

Luzerner SC: