s'Zwoi - Spielbericht vom Spiel gegen die kickenden Kickers

Kickers Luzern – s’Zwoi 4:0 (3:0)

 

Tor(e): Fehlanzeige

 

Aufstellung: Böschaldo; Tanzbär Resi die Legende oftmals kopiert nie erreicht, El 6#, Dietwil‘s Strongest-Fisherman Am Hof; Marchonakis, Gerry Löwe, The Boss, Flügelflitzer Mike; Marc van der Schteimä, Thanukov, Clasico-Mike.

 

Eingewechselt: Elli Assist die Fahne,. Nicholakov, Fischersson, Manini.

 

Die zweite Mannschaft spielte am Samstag gegen die kickenden Kickers aus Luzern. Im schmucken Stadion hatten wir derweil auch mehrfachen unerwarteten Support. Besten Dank an dieser Stelle an alle die jeweils uns an den Spiele zuhause und auf fremden Plätzen unterstützen.

 

Das unterfangen weitere Punkte zu sammeln war im vorhinein klar, dass dies gegen den zweiten der Tabelle schwierig ist. Nicht destotrotz hatten wir genug Personal um alle angeschlagene und mögliche Ausfälle zu kompensieren. Weiter zu erwähnen ist, dass die Kickers inkl. Stadion einer der schönsten Rasenplätz in der Innerschweiz haben. Isch scho cool uf somene Rase mit Tribüni ds schpile.

 

Na gut, dann zum Spiel. Das geschrumpfte Trainerteam welches dann auch selber auf dem Platz stand hat sich dann auch für einmal taktisch vergriffen und erst auf die zweite Halbzeit umgestellt. Das Spielgeschehen ist schnell erzählt. Grosser, breiter Platz welcher der Gastgeber klar dominiert hat. Man versuchte sich so gut als möglich zu verkaufen. Trotzdem netzte der Gegner 3mal vor der Pause ein, dass wars dann auch schon. Gegen vorne konnten wir nicht viel ausrichten und hinten war man bemüht die Angriffsbemühungen der Kickers so gut als möglich nicht ausufern zu lassen. Hierbei sei erwähnt, dass der Gegner zurecht oben in der Tabelle steht.

 

In der zweiten Halbzeit nahmen die kickenden Kickers dann auch ein wenig Gas weg. Und wir konnten uns auch das ein oder andere mal besser nach vorne orientieren. Man merkt, milde ausgedrückt dass wir sehr unregelmässig trainieren und auch der Druck bei einem grösseren Kader fehlt, dass man sich bemühen muss um spielen zu können. Da haben wir noch grosses Steigerungspotenzial. Wer aber die Gegebenheiten der zweiten Mannschaft kennt, weiss das wir daran arbeiten eine junge, schlagkräftige Zwöitruppe neu aufzubauen. In der der Rückrunde ohne TeamOne-Spieler sieht man anhand der Leistungen & Resultate, dass wir auf sehr gutem Wege sind bzw. wir schon weiter sind als gedacht (mein persönliche Meinung). Plus das der Spass in erster Linie immer noch im Vordergrund steht.

 

Das Highlight setzte dann der Trainer, sprich Spielertrainer, Clubleitungsmitglied und Schreiberling in Personalunion. Man bedenke, dass der Schreiberling sage und schreibe in 30 Jahren Vereinsfussball noch nie ein Kopfballtor erzielt hat… Der kickende Kicker flankt in die Mitte, El 6# nimmt das Geschenk im 16er entgegen und köpft in Manier eines Horst Hrubesch perfekt in die weitere Ecke des Tores. Ersatztorwart Böschaldo liess er keine Chance beim schönsten Treffer des Spiels. Ach was des Spiels, Tor des Tages aller 5. Ligaspiele… Tja, einmal ist Premiere so hab ich doch auch mal ein Kopftor erzielt.

 

Das klare Resultat von 4:0 entsprach den Stärkenverhältnisse und auch die entwendeten Raucherwaren, T-Shirt und Douche in der Kabine sorgen oftmals für rote Köpfe. Ich war erstaunt wie gelassen unsere Jungs den Diebstahl in unserer Kabine nahmen. Der Gastgeber hat sich auch mehrmals entschuldigt und entsprechende abgekommene Ware auch sofort als Trost ersetzt. Insgeheim rein „teammässig“ doch ein gelungener Abend mit allen die noch sitzen geblieben sind und auch die Gastgeber waren nicht ohne mit dem Zusammenhalt, den Sie nach dem Spiel mit den Pokalbierrunden zum Vorschrein brachten. Man hätte meinen können, eine Aufstiegsfeier siede bald zum HöhepunktJ

 

In dem Sinn cheers, arbeiten wir weitere daran unser Punktekonto am Samstag zu erhöhen indem ab 16 Uhr in der Schadhölzli-Arena das Spiel gegen Nottwil ausgetragen wird. Ganz klar, der 3. Platz liegt noch drin und für dieses Ziel werden wir noch einiges in die Wagschale werfen…

 

(Quelle: El 6#)